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Dancing on Ice

Nach dem großen Erfolg von Let´s Dance, stellte RTL diesmal 8 Prominenten einen Profi zur Seite um sie ab dem 09.10.2006 auf die Eisfläche zu schicken.
Für die Show konnten die unterschiedlichsten Prominenten, seien es Schauspieler(inen), Moderatoren(inen) und auch Sänger(inen), gewonnen werden. Doch auch die für die Show eingestellten Profis, gehören mit zu dem besten die es im Eislauf gibt. Die Paare setzten sich folgendermaßen zusammen:

Michelle - Jan Luggenhölscher, Ruth Moschner - Carl Briggs, Liz Baffoe - Hendryk Schamberger, Collien Fernandes - Rico Rex, Lars Riedel - Darya Manoylo Nucci, Sven Ottke - Mandy Wötzel, Marco Schreyl - Sarah Jentgens & Branco Vukovic - Theresa Schumann

Promobid von Ruth Moschner für Dancing on Ice, Copyright: RTL / Axel KirchhofFür das Training und die Choreographie aller Paare wurden Norbert Schramm und Jennifer Goolsbee engagiert, sie hatten die schwere Aufgabe die Promis welche teilweise noch nie auf dem Eis standen, in wenigen Wochen für die Show Fit zu machen.
Doch auch die Jury bestand aus Eislaufexperten, da hatten wir das bekannte Eislaufpaar Marika Kilius & Hans-Jürgen Bäumler, Tanja Szewczenko, Reinhard E. Ketterer sowie Klaus Brück.
Moderiert wurden die Show von Mirjam Weichselbraun die bereits mit der Moderation der österreichischen Variante von Let´s Dance Erfahrungen in diesem Showkonzept sammeln konnten. Sowie dem Moderationsneuling und Let´s Dance Gewinner Wayne Carpendale.

Die Regeln der Show waren relativ einfach, jedes Paar musste in jeder Show eine neue Kür von 1:30min Länge vorführen. Diese Kür musste in jeder Show ein anderes Pflichtelement enthalten (z.B. Schrittfolgen, Drehungen, kleine Sprünge, Hebefiguren). Die Jury hatte jetzt nach dem Auftritt, die technischen Ausführung, die Musikauswahl die Choreografie, sowie die Harmonie der Paare zu beurteilen und dann Punkte zwischen 1 und 6 (in 0,5 Schritten) zu vergeben. Nach allen Auftritten bekam dann das Paar mit der wenigsten Punktzahl 1 Punkt, das mit der Zweitwenigsten 2 Punkte usw. Doch das alleine entschied nicht über den Ausgang der Show, da auch wir Zuschauer unsere Stimme per Telefonvoting abgeben konnten. Auch hier gab es für das Paar mit den wenigsten Anrufen 1 Punkt, für das mit den zweitwenigsten 2 Punkte usw. Beide Punkte wurden miteinander addiert und die beiden Paare mit der wenigsten Punktzahl, mussten in das so genannte Skate-off. Im Skate-off mussten beide Paare ihre Kür noch einmal aufführen und die Jury musste entscheiden welches Paar das bessere war, wobei der erste Auftritt nicht mit in die Wertung einbezogen werden durfte. Das Paar welche von der Jury als Besser befunden wurde, war weiter in die nächste Show, dass andere musste die Show verlassen.

Akrobatik, Anmut, Schönheit und sportliche Körper in perfekter Harmonie: Eiskunstlaufen ist die eleganteste aller Sportarten. Kaum eine andere Disziplin verzaubert und fesselt so sehr wie die temporeichen, kunstvollen Küren auf dem Eis! Aber was kinderleicht aussieht, ist knochenharte Arbeit - und gefährlich noch dazu! Was die Prominenten schnell am eigenen Leib erfuhren, den kaum ein Promi ging Unverletzt in die erste Show. Da gab es neben blauen Flecken auch angeknackste Rippen, Kapsel Entzündungen und vieles mehr. Bis auf eine Ausnahme in Finale, konnten die Paare jedoch trotzdem immer auftretten.

Carl Briggs

Promobild von Ruth Moschner und Carl Briggs für Dancing on Ice. Copyright: RTL / Stefan GregorowiusEr ist der Mann der von einigen beneidet werden dürfte, nicht nur das er wochenlang viel Zeit mit Ruth verbringen durfte, nein er durfte sie sogar wild über das Eis schleudern, sie hochheben und Sachen machen für die andere garantiert eine Ohrfeige kassiert hätten ;-) Doch musste er, wenn man Einspielern glaubt, auch einiges von Ruth einstecken da sie wohl eine besondere vorliebe für eine seiner Körperstellen hatte und diese mit Tritten, Schlägen und allem möglichen traktierte (was das angeht dürfte ihn glaube ich kein Mann beneiden, AUA!).
Auch wenn man in den Einspielern sah, das Ruth besonders was Hebefiguren angeht, anfänglich ihren als auch seinen Fähigkeiten nicht voll vertraute, haben beide ansonsten sehr gut zusammen gepasst. Die Kür wirkte immer sehr harmonisch und man sah beiden den Spaß den sie haben auch an.

Zusammen mit seiner Partnerin Lynsey Elizabeth Wheatle gewann er 1982 die britische Meisterschaft im Eispaarlaufen. Danach war er längere Zeit in den Eisshows "Holiday on Ice", "Disney on Ice" und im Europapark Rust (von wo aus zeitgleich ein Konkurrenzsender ein ähnliche Show ausstrahlte) zu sehen.

Erste Live Show 09.10.2006

Ruth Moschner & Carl Briggs, in der ersten Lice Show von Dancing on Ice. Copyright: RTL / Stefan GregorowiusDie erste Show hatte noch ein paar Besonderheiten. Zum einen wurde sie im Gegensatz zu den folgenden Shows nicht Samstags sondern an einem Montag ausgestrahlt. Dann gab es für die Kür noch kein Pflichtelement und (glücklicherweise) musste auch das Paar welches den Skate-off nicht schafft, die Show nicht verlassen.
Die Paare traten dieses mal in der Reihenfolge ihre Voting Nummern auf. Da Ruth die 04 hatte, waren sie und Carl logischerweise als viertes dran. Zu dem Song "Get the Party started" von Pink, legten Ruth und Carl mit offensichtlich sehr viel Spaß einen wilden Tanz auf dem Eis hin. Der absolute Höhepunkt der Kür dürfte natürlich eine schwungvolle Aidagio-Figur gewesen sein, ich welcher Carl Ruth knapp über dem Eis um sich wirbelte. Doch auch andere Eislauffiguren wie der Flieger, eine Rotationsfigur mit Abgang in einen Ausfallschritt oder in Fechterposition voreinander laufen, waren schon enthalten.
Dementsprechend Gut bewertete es dann auch die Jury: Hans-Jürgen Bäumler (4.0), Marika Kilius (3.0), Klaus Brück (4.0), Tanja Szewczenko (3.5), Reinhard E. Ketterer (3.0) was zusammen 17.5 Punkte ergab. Im Punktevergleich zu allen Paaren, war dies der vierte Platz.


Ruth Moschner & Carl Briggs, in der ersten Lice Show von Dancing on Ice. Copyright: RTL / Stefan GregorowiusLeider entschieden die Zuschauer anders als die Jury und haben nicht genug für Ruth gevotet, so dass sie und Carl gegen Collien Fernandes und Rico Rex ins Skate-off mussten. Auch bei dem zweiten Auftritt mit ihrer Kür, hat man beiden den Spaß angesehen. Doch war natürlich auch sehr stark die Anspannung beider zu bemerken. Ob es daran lag oder daran das Collien eine deutlicher Verbesserung zu ihrem ersten Auftritt zeigte, ist eigentlich Egal. Letztendlich entschied die Jury sich für Collien, was bedeutet das wenn es die Schonfrist nicht gegeben hätte, Ruth nach einer Show schon wieder draußen gewesen wäre. Es blieb nur zu hoffen, dass es in der nächsten Show besser laufen würde.

Zweite Live Show 14.10.2006

Gruppenbild der zweiten Dancing on Ice Show. Copyright: RTLDieses mal wurde es ernst, am Ende der Show würde ein Paar die Eisfläche verlassen müssen. Auch mussten die Paare zum ersten Mal ein Pflichtelement in die Kür einbauen, dass waren die so genannten "Cross Rolls". Hierbei handelt es sich um Schrittfolgen mit wechselseitigem Übersetzen welche vorwärts oder rückwärts ausgeführt werden können.
Ruth und Carl traten als siebtes auf und gingen es dieses mal einiges ruhiger an. Zu dem Song "It's Oh So Quiet" von Bjork schwebten beide über das Eis. Leider vermisste man sehr stark den offensichtlichen Spaß den beide bei der ersten Show hatten. Vielmehr sah man ihnen die Anspannung förmlich an, was vermutlich dazu führte dass Ruth ein in der Kür geplantes Rad verwackelte. Ansonsten war die restliche Kür aber sehr gut, sie enthielt die geforderten Cross Rolls, eine Aufhock-Figur, wieder den Flieger und zum Schluss noch einen Aufgang mit Rotation.
Ruth Moschner & Carl Briggs in Dancing on Ice. Copyright: RTL / Stefan GregorowiusDie Jury bewertete die Kür nicht ganz so gut wie die Woche davor: Reinhard E. Ketterer (3.5), Tanja Szewczenko (3.5), Klaus Brück (3.5), Marika Kilius (3.0), Hans-Jürgen Bäumler (2.5) was zusammen 16.0 Punkte ergab. Im Punktevergleich zu allen Paaren, war dies zusammen mit Michelle und Jan Luggenhölscher der fünfte Platz..

Aus Sicht der Jury war also wieder kein Skate-off nötig. Doch leider meinten es die Zuschauer auch wie die Woche zuvor nicht gut mit Ruth, so das sie ins Skate-off musste. Dort trafen sie und Carl wieder auf Collien Fernandes und Rico Rex. Da beiden wohl klar war, dass es jetzt um alles geht, haben Ruth und Carl auch alles gegeben. Die Anspannung war immer noch zu spüren, doch bedeuten gelöster als beim ersten mal absolvierten beide ihre Kür und auch das Rad gelang Problemlos. Die Jury war davon so überzeugt, dass im Gegensatz zu ersten Show Ruth die Mehrheit der Stimmen erhielt. Damit war es klar, dass Ruth in der nächsten Show wieder dabei wäre und Collien die Show leider verlassen muss. Es war geschafft, Ruth war eine Runde weiter, doch nur ganz knapp, sollte das jetzt so weiter gehen bis Ruth rausfliegt oder schafft sie auch mal eine Show ohne Skate-off?

Dritte Live Show 21.10.2006

Ruth Moschner & Carl Briggs in Dancing on Ice. Copyright: RTL / Stefan GregorowiusAuch in der dritten Show war allen Paaren klar dass sie am Ende wieder eines weniger wären. Daher wollte natürlich jedes die beste Show hinlegen, weshalb die Figuren auch immer spektakulärer wurden. Als Pflichtelement für die Kür, wurde "der Flieger" vorgegeben, hierbei muss das eine Beine möglichst gerade nach hinten hoch gestreckt und einen Winkel von min. 90 Grad zum anderen haben.
Ruth und Carl hatten diesmal den einerseits besten Startplatz, da man genau weis was alle anderen Paare geleistet haben, aber der selbe Grund macht ihn aber auch zu einem sehr schlechten. Gestartet sind sie wieder als siebter, was dadurch das in der letzen Show die ersten ausgeschieden sind, als letztes war. Im dazu passenden Outfit tanzten sie zu "Tanz der Moleküle" von Mia und legten wie auch die Woche davor, eine eher ruhigere eben zum Lied passende Kür hin. Eine leichte Anspannung war den beiden immer noch anzumerken, aber sehr deutlich war dem Auftritt eine Nachricht zu entnehmen "WIR WOLLEN NICHT INS SKATE-OFF!", den sowohl Ruth und Carl haben mehr als alles gegeben und legten eine spektakuläre Show ab. Das Pflichtelement der Flieger war kein großes Problem, das hatten sie immerhin auch schon in den ersten Shows in ihrer Kür. Zusätzlich enthielt die Kür, noch einen Umsprung mit anschließenden Aufhocken, den so genannten Fisch und den sogar als Rotationslift und besonders spektakulär die Schlusshebung welche mit einem Spagat auf dem Eis von Ruth endete.
Natürlich wurde diese Leistung auch von der Jury positiv gewertet: Reinhard E. Ketterer (3.5), Tanja Szewczenko (4.0), Klaus Brück (4.0), Marika Kilius (4.0), Hans-Jürgen Bäumler (3.5) was zusammen 19.0 Punkte ergab. Dies war die zweithöchste Punktzahl des Abends, jedoch nur der dritte Platz, da Platz eins von zwei Paaren geteilt wurde.
Ruth Moschner & Carl Briggs in Dancing on Ice. Copyright: RTL / Stefan GregorowiusWie also schon die Wochen davor, war die Jury der Meinung das die beiden nicht ins Skate-off müssten. Doch was bringt die beste Jurywertung, wenn die Zuschauer anderer Meinung sind. Im Voraus war jedoch klar, wenn Ruth und Carl es dieses mal ohne Skate-off schaffen, ihr Name aus Spannungsgründen als letztes fallen würde. Natürlich haben es Mirjam und Wayne versucht, es so spannend wie möglich zu machen und wie vorausgesehen standen am Ende neben Ruth und Carl noch zwei weitere Paare auf dem Eis und warteteten darauf, dass sie erlöst werden und ihr Name fällt. Doch weder das, noch die bösen Blicke die Ruth in deren Richtung warf, interessierten Mirjam und Wayne. Sie machten eine schöne lange Pause, setzten den Satz an und machten wieder eine Pause, bis endlose Sekunden später dann endlich die letzen Namen fielen, Ruth und Carl! Endlich hatten sie es geschafft ohne Skate-off in die nächste Show zu kommen.
Ins Skate-off mussten Sven Ottke und Mandy Wötzel gegen Liz Baffoe und Hendryk Schamberger antreten, wobei Sven Ottke als Sieger hervorging und Liz Baffoe die Show verlassen musste.

Vierte Live Show 28.10.2006

Ruth Moschner & Carl Briggs in Dancing on Ice. Copyright: RTL / Stefan GregorowiusWieder ging es für alle Paare um alles, den dieses mal war der Rauswurf besonders ärgerlich, da man nicht einmal die Halbzeit geschafft hatte. Aber die Paare wollten nicht nur alles geben, so langsam mussten sie es auch. Den einmal wurden die Pflichtelemente jede Woche schwerer und zum weiteren wurde natürlich auch die Konkurrenz immer weniger und dadurch härter zu schlagen. Als Pflichtelement gab es "Schritte", was einfach klingt, ist umso schwerer, da man hier passend zur Musik Drehungen und spitzen Schritte machen musste. Besonders bei den spitzen Schritte, bei denen wie der Name schon sagt man auf den Kufenspitzen laufen muss, ist die Gefahr sehr hoch das Gleichgewicht zu verlieren.
Bereits im Vorfeld kündigte Ruth an, dass sie den Dreier in gesprungener Version versuchen wird. Wer da an irgendwelche Schweinereien auf dem Eis dachte, wurde leider ziemlich enttäuscht. Den hierbei handelt es sich um eine schwere Eislauffigur, welche so heißt da sie bei guter Ausführung eine 3 ins Eis kratzt. Starten durften Ruth und Carl als viertes, zu "Dancing Queen" von ABBA legten beide wieder eine super flotte Kür hin. Auch hielten beide das Versprechen welches sie die Wochen davor immer wieder abgegeben haben: "Erspart uns das Skate-off und wir können noch entspannter aufs Eis gehen und daher noch mehr geben." Von Anspannung war keine Spur mehr zu sehen, vielmehr sah man beiden wieder den Spaß an, welchen man seit der ersten Show etwas vermisste. Die geforderten Elemente waren für beide natürlich wieder kein Problem, die zusätzlichen Highlights der Kür, waren ein Durchzieher mit anschließender aufhock Figur, natürlich der angekündigte Dreiersprung welcher in einen Layback mit Drippelschritten überging, ein Spagat jedoch nicht wie der letzte auf dem Eis, sondern mit einem Bein weiter auf dem Eis laufend auf Carl und zum Schluss noch eine fabelhafte Rotationsfigur. Ach ja, natürlich konnte man auch wieder den inzwischen wohl fest zur Kür der beiden gehörenden Flieger entdecken.Ruth Moschner & Carl Briggs in Dancing on Ice. Copyright: RTL / Stefan Gregorowius

Auch die Jury war überzeugt und dementsprechend gut war auch die Wertung: Reinhard E. Ketterer (3.5), Tanja Szewczenko (4.5), Klaus Brück (4.5), Marika Kilius (4.5), Hans-Jürgen Bäumler (4.5) was zusammen 21.5 Punkte ergab. Was wieder die zweithöchste Punktzahl war und dieses mal auch der zweite Platz, welchen sie sich allerdings mit Lars Riedel und Darya Manoylo Nucci teilen mussten. Die Jury war also wie immer nicht das Problem für das Weiterkommen, hier hing es wieder an der Entscheidung der Zuschauer. Jedoch meinten die Zuschauer sowie Mirjam und Wayne es gut mit Ruth und Carl, so das die Namen der Beiden als zweites vorgelesen wurden. Glücklicherweise wieder kein Skate-off für die Beiden. In dieses mussten wieder einmal Sven Ottke und Mandy Wötzel, gegen Skate-off Neulinge Michelle und Jan Luggenhölscher antreten. Auch wenn eine bekannte Tageszeitung in der ersten Woche etwas mehr zwischen diesem Paar vermutete, wurde bei den Einspielern der folgenden Woche ziemlich schnell klar, das hier das genaue Gegenteil der Fall war. Die Harmony stimmte kein bisschen, was man zum ersten mal auch in der Show bemerkte. So das gerechterweise Michelle und Jan Luggenhölscher rausflogen und damit Sven Ottke und Mandy Wötzel es in die nächste (genau genommen übernächste) Woche schafften.

Fünfte Live Show 11.11.2006

Ruth Moschner & Carl Briggs in Dancing on Ice. Copyright: RTL / Stefan GregorowiusNach einer zweiwöchigen Pause war es wieder soweit, die verbleibenden Fünf Paar mussten um auf dem Eis zu bleiben gegeneinander antreten, denn natürlich wollte wieder niemand freiwillig gehen. Als Pflichtelement gab es dieses mal keine spezielle Eislauffigur, sondern "Requisiten". Jedes Paar musste einen Gegenstand während der gesamten Kür bei sich tragen und diesen natürlich auch in selbige einbauen. Das schwierige an diesem Pflichelement ist für die Paare, dass ein zusätzlicher mitgeführter Gegenstand je nachdem um was es sich handelt, das Gleichgewichtsgefühl auf dem Eis stören kann. Da jedes Paar ein anderes Requisit bekam, die einen etwas großes und klobiges wie einen Stuhl, die anderen etwas kleines nicht sehr störendes wie ein Hut, musste die Jury beurteilen wie das Requisit in die Kür eingebaut wurde, war es ein wichtiges Bestandteil oder nur Ballast der eben mitgeführt werden musste.
Ruth hatte bei ihrem Requisit zumindest was Sperrigkeit angeht großes Glück, denn passend zu ihrem traumhaften Outfit und gewählten Musiktitel, mussten sie und Carl eine Federboa mit sich führen. Zu "It's Not Unusual" von Tom Jones starteten Ruth und Carl wieder entspannt (soweit dies in einer Live-Show möglich ist) und mit viel Spaß. Die Kür war wie in den letzen Wochen Super und die Boa wurde die ganze Zeit über gut zur Geltung gebracht. Natürlich waren wieder tolle Figuren von den beiden zu sehen, der Höhepunkt der eigentlichen Kür, dürfte jedoch unangefochten ein Backflip gewesen sein. Bei welchem Ruth über Carls Rücken eine Rolle rückwärts machte und ohne Patzer mit beiden Kufen perfekt vor ihm auf dem Eis landete. Das absolute Highlight war jedoch das Ende der Kür, in welcher es sich Carl auf dem kalten, harten Boden vor dem Jurypult setze. Ruth jedoch sich ein bedeutend bequemeren Platz suchte, nämlich den Schoß von Jurymitglied Hans-Jürgen Bäumler. Ob dieser Bestechungsversuch erfolg hatte werden wir wohl nie erfahren, wenn man sich aber die Punktevergabe der Jury anschaute wohl eher nicht. Den seltener waren diese sich so einig: Reinhard E. Ketterer (4.5), Tanja Szewczenko (4.5), Klaus Brück (4.5), Marika Kilius (4.5), Hans-Jürgen Bäumler (4.5) was zusammen 22.5 Punkte ergab. Dieses war wieder einmal die zweithöchste Punktzahl des Abends, wie immer aus der Sicht der Jury kein Skate-off für Ruth und Carl.

Gewinner der fünften Show von Dancing on Ice. Copyright: RTL / Stefan GregorowiusDoch das die Zuschauer oft anderer Meinung sind und das Ergebnis noch einmal total umstellen, konnte man schon öfters beobachten. Was Ruth und Carl diese Woche anging jedoch nicht, auch die Zuschauer wählen beide weiter, was von Mirjam und Wayne auch gleich als erstes verkündet wurde. Im Skate-off mussten noch einmal Lars Riedel mit Darya Manoylo Nucci gegen Marco Schreyl mit Sarah Jentgens antreten. Die Jury meinte zwar danach, dass beide eigentlich fast gleich gut wären, entschieden sich jedoch, auch hier einstimmig gegen Lars und Darya. So das diese beiden in der nächsten Show nicht mehr dabei waren.

Sechste Live Show 18.11.2006

Ruth Moschner & Carl Briggs in Dancing on Ice. Copyright: RTL / Stefan GregorowiusIn dieser Woche sollte die Entscheidung fallen, welche drei Paar sollen auf jeden Fall einen Platz auf dem Siegerpodest bekommen und welches Paar sollte ihn nur knapp verfehlen? Zusätzlich zu dem Pflichtelement "Pirouette", bei welcher man sich auf einem oder zwei Beinen schnell um die eigene Achse drehen muss, mussten alle verbliebenen Paare zwei Küren aufführen, eine eher schnelle und eine eher langsame.
Ruth und Carl hatten diese Woche die Ehre (oder das Pech ;-)) als erstes zu starten. Zu dem Titel "I don´t feel like dancing" von den Scissor Sisters, tanzten beide ihre schnellere Kür. Nachdem Carl Ruth ihr Kostüm vom Leib gerissen hatte, OK es war nur ein kleines Teil davon und es gehört wohl zur Kür, zeigten beide das der Titel ihres Songs definitiv nicht stimmte. Denn es war wie immer so was von offensichtlich, dass beide einen riesen Spaß haben. Die geforderte Pirouette führte Ruth auf zwei Beinen aus, drei Umdrehungen waren gefordert, sie machte sechs. Weiter gab es einen tollen Durchzieher in der Kür. Das absolute Highlight war allerdings eine Hebefigur, da vor einigen Wochen in den Einspielern gezeigt wurde das Ruth eine tierische Angst bei dieser Figur hat, weg zu kippen und dadurch von Carl nicht länger gehalten werden zu können. Natürlich ging alles gut, jedoch nachdem man die Figur ganz gesehen hat, konnte man Ruths Angst noch besser verstehen. Den Carl hat sie an den Oberschenkeln haltend über seinen Kopf gehoben und angefangen sich um die eigene Achse zu drehen. Während er Schwung aufbaute, stützte sich Ruth noch mit beiden Händen auf seinem Rücken ab. Als dieser jedoch hoch genug war lies sie los. Die Jury belohnte die Leistung wie immer sehr gut. Auch wenn einer aus der Jury sich die Regeln noch einmal durchlesen sollte, den eigentlich sollte jede Kür für sich beurteilt werden und nicht "Dieses mal gebe ich weniger, wenn die nächste aber auch so gut ist gebe ich dafür mehr". Reinhard E. Ketterer (5.0), Tanja Szewczenko (4.5), Klaus Brück (4.5), Marika Kilius (4.5), Hans-Jürgen Bäumler (4.0) was zusammen 22.5 Punkte ergab. Wie könnte es anders sein, es war wieder einmal die zweithöchste Punktzahl und damit der zweite Platz im ersten Durchgang.Ruth Moschner & Carl Briggs in Dancing on Ice. Copyright: RTL / Stefan Gregorowius
Nach einem Outfit Wechsel ging es nun an die langsame Kür, zu dem Song "Das Beste" von Silbermond wagten sich beide aufs Eis. Dieses Mal war der Titel Programm, eng aneinander gekuschelt legten sie passend zum Song, eine gefühlvolle und romantische Kür hin. Allerdings musste man Frau Kilius recht geben, in den letzten Wochen wurden wir von Ruth und Carl in jeder Kür mit einem spektakulären Highlight überrascht, dass man dies schon fest von Ihnen erwatet und man so bei dieser das Gefühl hatte das da was fehlt. Natürlich ist das aber auch verständlich, da diese Figuren immer viel Training benötigen und nur die Küren in der Show verdoppelt wurden, nicht jedoch die Trainingszeit für die Show. Nichtsdestotrotz war es eine gute Kür und wurde auch so von der Jury bewertet: Reinhard E. Ketterer (4.5), Tanja Szewczenko (4.5), Klaus Brück (5.0), Marika Kilius (4.0), Hans-Jürgen Bäumler (4.5) was zum dritten mal 22.5 Punkte ergab. Auch im zweiten Durchgang war dies die zweithöchste Punktzahl, da allerdings Branco und Theresa die selbe Punktzahl hatten, wäre es nur Platz drei gewesen. Doch wurden am Ende die  Jurypunkte aus beiden Küren zusammengezählt, dadurch hatten Ruth und Carl 45 Punkte was sie auf den zweiten Juryplatz brachte..

Gewinner der sechsten Show von Dancing on Ice. Copyright: RTL / Stefan GregorowiusAuch mit dem zweiten Juryplatz, standen die Chancen für das Skate-off 50:50, was eben der Nachteil an der geringen Konkurrenz ist. Zwei Paare würden Mirjam und Wayne vorlesen und diese beiden wäre auf jeden Fall weiter, ist auch Ruth eine der beiden Glücklichen? Auch wenn man die genaue Zuschauerentscheidung nicht erfahren hat, so kann man doch sagen das sie mit der Jury einig waren welche beiden Paare kein Skate-off brauchen. So das Ruth und Carl, die beiden die  nach der ersten Woche von vielen schon abgeschrieben wurden, wieder nicht ins Skate-off mussten. In diesem trafen Sven und Mandy auf Branco und Theresa. Die Jury war sich danach einig, dass Branco und Theresa das weiterkommen verdient haben. Was den Abschied von Sven Ottke und Mandy Wötzel bedeutete.

Siebte Live Show 25.11.2006 (Halbfinale)

Ruth Moschner & Carl Briggs in Dancing on Ice. Copyright: RTL / Stefan GregorowiusDie letzte große Entscheidung vor dem Finale stand an, welches Paar muss sich mit der Bronze-Medalie zufrieden geben und welche beiden werden die Woche drauf um Gold kämpfen? Natürlich wollte wieder kein Paar freiwillig die Eisfläche räumen und das obwohl das Pflichtelement dieser Woche in Geschicklichkeit und Körpereinsatz alles forderte. Den es standen "Sprünge" an, hierbei muss der Eisläufer sich abstoßen, mit beiden Kufen das Eis verlassen, mindestens eine halbe Umdrehung in der Luft machen und danach auch wieder sauber auf der Eisfläche aufsetzen.
Ruth und Carl hatten wieder einmal das Glück/Pech ihre Kür als letztes aufzuführen. Nachdem die Woche davor Carl ganz in Leder bekleidet aufgetreten ist, war es in dieser Woche an Ruth. In einem Hautengen Lack und Leder Outfit, tanzte sich mit Carl zum "Toxic" von Britney Spears ihre erste Kür. Agentin Doppel D on Ice :-)
Es war passen zum Titel und Outfit eine schöne Flotte Kür, wo ein Highlight das nächste jagte und wie immer sah man beiden den Spaß an. Ruth Moschner & Carl Briggs in Dancing on Ice. Copyright: RTL / Stefan GregorowiusEin Dreiersprung mit Carls Unterstützung, aber auch solo mit anschließenden Toe-Lopp, gelangen Ruth ohne Probleme. Eine Pirouette voreinander, wobei jeder das eine Bein des anderen hielt, vollführten beide auch Problemlos und den Aufgang mit Rotationslift hatten die ja schon einige Wochen davor unter Beweis gestellt. Doch wie jede Woche überraschten uns Ruth und Carl mit einer unerwarteten und spektakulären Figur und wer meinte die aus der letzen Woche könnte nicht überboten werden, wurde eines besseren belehrt. Als Schlussfigur ihrer Kür vollführten beide einen so genannten "Neck-Spin", hier drehte sich Carl wieder um die eigene Achse und baute Schwung auf, während Ruth ihre Füße um seinen Hals legte und als der Schwung groß genug war auch nur von denen dort gehalten wurde. Dir Jury war durchgehend begeistert und vergab dementsprechend auch die Punkte: Reinhard E. Ketterer (5.0), Tanja Szewczenko (5.0), Klaus Brück (5.5), Marika Kilius (5.5), Hans-Jürgen Bäumler (5.5) was 26.5 Punkte ergab. Die war nicht nur die höchste Wertung des ersten Durchgangs, nein bis dato sogar die höchste überhaupt aus allen Shows.
Wie die Woche zuvor, wurde das Outfit gewechselt und es ging an die eher ruhige und gefühlvolle Kür. Diese tanzten Ruth und Carl zu dem Klassiker "Time After Time" von Cindy Lauper. Wieder gelang es beiden sowohl den Spaß als aber auch die passenden Gefühle zum Ausdruck zu bringen und es gab auch wieder ein paar schöne Figuren. Die meisten kannte wir zwar schon von beiden, aber zum Ende gab es eine neue Figur der beiden. Die so genannte Fahne in welcher Ruth nur mit einem Bein zwischen Carls Oberschenkeln stand. Es war wieder eine tolle Leistung, was auch die Jury so sah: Reinhard E. Ketterer (5.5), Tanja Szewczenko (5.5), Klaus Brück (5.5), Marika Kilius (5.5), Hans-Jürgen Bäumler (5.5) was 27.5 Punkte ergab. Gewinner der siebten Show von Dancing on Ice. Copyright: RTL / Stefan GregorowiusWieder die höchste Jurypunktzahl und auch in der zweiten Kür der erste Platz, welche sie sich allerdings mit Marco & Sarah teilen mussten. Jedoch zählen für das endgültige Ergebnis die Punkte aus beiden Küren zusammen, wodurch Ruth und Carl mit 54 Punkten, auf dem ersten Juryplatz standen.

Jetzt lag es in der Hand der Zuschauer, welches Paar es ohne Skate-off schaffen sollte. Auch konnte man zum ersten mal einen sicheren Eindruck gewinnen, für welches Paar am meisten angerufen wurde. Den das Paar mit den meisten Anrufen würde, solange es nicht gerade das von der Jury auf den dritten Platz gewählte wäre, auf jeden Fall ohne Skate-off ins Finale einziehen. Schließlich war es soweit, Mirjam und Wayne würden zwei Namen vorlesen, nämlich die des Siegerpaares, welche ohne Skate-off ins Finale konnte. Alle drei Paar hofften, doch nur eines konnte es sein. Endlich hatten die Moderatoren ein Erbammen mit den Paaren und uns und lassen die Namen vor, Ruth und Carl. Wer hätte vor einigen Wochen gedacht, dass die beiden die dritte Show überstehen werden? So gut wie keiner! Doch sie zeigten es allen und kämpften sich Erfolgreich bis ins Finale. Im Skate-off mussten Marco und Sarah gegen Branco und Theresa antreten und die Jury entschied sich einstimmig für Marco und Sarah.

Achte Live Show 02.12.2006 (Finale)

Ruth Moschner & Carl Briggs in Dancing on Ice. Copyright: RTL / Stefan GregorowiusDas harte Training und die Schmerzen der letzen Wochen sollten sich am Ende dieser Show für ein Paar gelohnt haben. Leider musste Marco Schreyl wenige Tage vor dem Finale noch seine Partnerin tauschen. Nachdem sie wochenlang auf dem Eis stand ohne das etwas ernstes passiert ist, rutschte Sarah Jentgens in ihrer eigenen Küche unglücklich aus und brach sich den Fuß. Da sie so nur unter großen Schmerzen hätte laufen können, lieh sich Marco für das Finale die Partnerin von Branco Vukovic aus, er vollführte seine Finalküren daher mit Theresa Schumann.
Ansonsten gab es keine großen Änderungen im Finale, nur das die beiden Finalpaare drei Küren laufen mussten. Da laut Regeln die Zuschauerstimme mehr Gewicht als die Jurystimme hat, liegt bei zwei Paaren die Entscheidung automatisch bei den Zuschauern. Die Jury hat zwar auch ihre Punkte vergeben, dies war aber mehr als Hilfe für uns gedacht.
Als erstes durften die Paare ihrer Lieblingskür aus den vergangenen Shows aufführen. Ruth und Carl vollführten noch einmal den "Tanz der Moleküle" von Mia aus der dritten Show. Ob es daran lag, dass dies die erste Kür wo sie nicht ins Skate-off mussten war? Allerdings vollführten beide die Kür nicht ganz genauso wie in der dritten Show. Anstelle des Aufgangs kurz vor dem Ende, zeigten sie noch einmal die spektakuläre freihändige Tellerachse aus der sechsten Show. Der Jury gefiel die Kür bedeutend besser als in der dritten Show und bewertete sie auch so: Reinhard E. Ketterer (5.0), Tanja Szewczenko (5.0), Klaus Brück (5.0), Marika Kilius (5.0), Hans-Jürgen Bäumler (5.0) was 25.0 Punkte ergab. Dies war nach der ersten Kür nur Platz 2.
Ruth Moschner & Carl Briggs in Dancing on Ice. Copyright: RTL / Stefan GregorowiusFür ihre zweite Kür gingen die Promis in die Luft (ob da eine HB Abhilfe geschaffen hätte?), den das Pflichtelement war "Flugakrobatik". Hierzu hingen die Promis an Seilen, mit dessen Hilfe sie über das Eis schweben konnten. Zu "Breakaway" von Kelly Clarkson, erhob sich Ruth in die Lüfte. Sowohl Kostüm als auch Kür und Acrobatic passten wie immer sehr gut zu dem Song. Zu den Highlight gehörten eine Todesspirale welche durch ein Feuerwerk optisch unterstützt wurde. Dann gab es mehrere Saltos vorwärts, wo bei Ruth beim zweiten mit einem Bein am Seil hängen blieb. Sie löste sich aber so gekonnt wieder, dass man fast meinte es gehört zur Kür. Zum Ende gab es dann noch eine über Kopf Pirouette mit Spagat, bevor sie in Rückenlage und um die eigene Achse drehend dem Himmel entgegen stieg. Nachdem sie wieder sicher auf dem Eis gelandet war, vergab die Jury ihre Punkte: Reinhard E. Ketterer (5.5), Tanja Szewczenko (5.5), Klaus Brück (5.5), Marika Kilius (5.5), Hans-Jürgen Bäumler (5.5) was 27.5 Punkte und Platz 1 bei der zweiten Kür ergab.
Für die letzte Kür sollte Eislaufgeschichte noch einmal aufleben. Vor über 20 Jahren tanzten Jayne Torvill und Christopher Dean den "Bolereo" und bekamen dafür Neun mal die Bestnote von 6 Punkten, dass bis zum heutigen Tag beste Ergebnis im Eislaufsport. Diese Kür sollten beide Finalpaare noch einmal aufführen, wobei sie den Mittelteil selber gestalten durften. Es sollte die letzte Kür für Dancing on Ice werden, die welche vielleicht über Sieg oder Niederlage entscheiden würde. Daher gaben Ruth und Carl mehr als alles, sie zeigten aus fast jeder ihrer vergangenen Küren ein Element, inklusive des fabelhaften Neck-Spin aus der letzen Show. Die Zuschauer in Studio und die Jury waren mehr als begeistert, was sich auch in der Punktevergabe zeigte: Reinhard E. Ketterer (5.5), Tanja Szewczenko (6.0), Klaus Brück (6.0), Marika Kilius (6.0), Hans-Jürgen Bäumler (6.0) was 29.5 Punkte ergab. Dies war nicht nur die höchste Punktzahl des Abends, nein sogar die aus allen Shows und nur einen halben Punkt an der perfekten Kür vorbei. Die beste Punktzahl die man sich wünschen konnte, den 30 Punkte wäre nichts als Angeberei gewesen. Aus Sicht der Jury war damit ganz klar Ruth nicht nur die Siegerin des Abends sondern auch Ice Champion 2006. Wie allerdings schon erwähnt, hatte die Jury keinerlei Mitsprachrecht bei dieser Entscheidung.

Ruth Moschner & Carl Briggs die Gewinner von Dancing on Ice. Copyright: RTL / Stefan GregorowiusDie Zuschauer alleine vergaben diesen Titel per Telefonvoting. Bevor allerdings die Paare (und Zuschauer) erlöst wurden, durften wir noch einmal alle Paare zusammen mit ihren Trainern und dem Jurymitglied Tanja Szewczenko auf der Eisfläche begrüßen. Nach den Showeinlagen und einer Werbepause war es endlich soweit, Wayne Carpendale kam mit dem Umschlag welcher die Entscheidung der Zuschauer enthielt. Wer würde Ice Champion 2006 werden? Ruth Moschner oder Marco Schreyl? Natürlich wurde das Ergebnis nicht einfach vorgelesen, sondern zuerst die Spannung auf den Höhepunkt getrieben. Auch wurde geklärt welcher der beiden Moderatoren die Ehre bekommen würde, den/die Sieger/in vorzulesen. Würde Ruth gewinnen hätte Wayne die Ehre, bei Marco dürfte Mirjam den Namen verkünden. Die beiden Paare (eigentlich das Paar und das Trio) starben sichtlich fast vor Aufregung, aber auch die noch so bösen blicke konnten Wayne und Mirjam nicht aus der Ruhe bringen. Dann endlich quälende Sekunden später war es soweit, Wayne nannte den Namen des ersten RTL Ice Champion.

Wir gratulieren Ruth Moschner und Carl Briggs zum ersten Platz bei Dancing on Ice und den Titel Ice Champion 2006

Das Paar, welches nach der ersten Show theoretisch schon herausgeflogen wäre, hat es am Ende allen gezeigt, womit wieder einmal das Sprichwort "Die Letzen werden die Ersten sein" bewiesen wäre. Der Sieg ist aber auch mehr als verdient, keines der anderen Paar hat uns in jeder Show mit solchen spektakulären und gefährlichen Figuren auf dem Eis verwöhnt.

10 Fragen an Ruth

Dancing on Ice Skizze kleinFanclub:Was hat dich am meisten gereizt an der Show teilzunehmen?
Ruth Moschner: In erster Linie fand ich es reizvoll, Eislaufen lernen zu können und dafür auch noch Geld zu bekommen. Ich hatte ja als Kind ein Ballettstipendium, daher war es mir verboten Sportarten wie Schlittschuhlaufen oder Skifahren auszuüben.
Meine Balletterfahrung stand mir aber auf dem Eis dann erneut im Weg, weil meine Füße ja eher nach außen zeigen und beim Eistanz sollte man eher die Zehen nach innen richten, da hatte ich schon ab und an mal nen Knoten in den Beinen.

Fanclub: Du und Carl haben sich ja wie man in den Einspielern sehen konnte, nicht nur auf dem Eis perfekt verstanden. War er dir vom Namen her davor schon ein Begriff oder komplett unbekannt?
Ruth Moschner: Nein, Carl kannte ich vorher noch nicht. Da lag aber nur daran, weil ich eben kein großer Eissportfan war. Denn Carl hat ne große Fangemeinde und bekam auch immer viel Fanpost!

Fanclub: Ihr beide habt ja jede Woche spektakuläre Küren auf dem Eis dahin gelegt. Welche haben dir am meisten Spaß gemacht und an welche möchtest du nicht einmal mehr erinnert werden?
Ruth Moschner: Meine Horrorkür ist nachwievor die "Oh its so quiet" aus der zweiten Show mit dem Rad, welches beim ersten Durchlauf nicht geklappt hat. Schrecklich. Carl hat mich danach immer gerne aufgezogen und es immer wieder augenzwinkernd vorgeschlagen. ja, ja... Am stolzesten bin ich ehrlich gesagt auf den Bolero. Das war wirklich anfangs ein Eiertanz, weil diese Kür ja so spektakulär war im Original und ich als Laie da ja auch echt hätte doof aussehen können. Aber Carl und ich haben da so gut harmoniert, dass viele wirklich Tränen in den Augen hatten. Dann gab es noch Standing Ovations... Da war ich wirklich stolz.

Fanclub: Die Küren haben ja eigentlich immer sehr gut zu den Kostümen und der Musikauswahl gepasst. In wie weit hattet ihr bei den Sachen Mitspracherecht?
Ruth Moschner: Katia Convens hat da wirklich nen prima Job geleistet, aber sie hat sich auch immer mit uns abgesprochen, naja, dann hat RTL auch noch was mitzureden und irgendwie einigt man sich schon.

Fanclub: Welche deiner Kostüme haben dir den am besten gefallen und warum?
Ruth Moschner: Ich mochte sie alle. Auch das erste. Irgendwie hat es mir ja Glück gebracht. Wenn Carl und ich nicht zweimal im SkateOff gewesen wären, wäre vielleicth keinem die Steigerung aufgefallen. Im Nachhinein wußten wir, wofür der Stress gut war.

Fanclub: Nach den ersten beiden Shows, sah es ja für dich und Carl nicht besonders gut aus. Habt ihr zu diesem Zeitpunkt auch nur die kleinste Hoffnung gehabt ins Finale zu kommen oder eher damit gerechnet, ab nächster Woche nicht mehr dabei zu sein?
Ruth Moschner: Ehrlich gesagt, das Finale stand erst real vor uns, als wir direkt ohne Skate-off hineingewählt wurden. Natürlich entwickelt man immer mehr Ehrgeiz, aber eigentlich hofft man immer nur von Sendung zu Sendung. Anders wäre das auch alles nicht möglich gewesen.

Fanclub: Nach dem Sieg im Finale, habt ihr eine Trophäe übereicht bekommen. Wo und bei wem von euch beiden steht diese jetzt?
Ruth Moschner: Hinter den Kulissen gab es noch eine, d.h. sowohl Carl als auch ich haben jeweils einen gläsernen Schlittschuh. :-)

Fanclub: In wie weit haben du und Carl jetzt noch Kontakt?
Ruth Moschner: Wir emailen regelmäßig und sind noch in Kontakt. Ich werde ja auch ständig auf ihn angesprochen. Außerdem fände ich es klasse, nochmal mit Carl vor der Kamera zu stehen.

Fanclub: Jetzt einige Zeit später, war es rückblickend die ganze Arbeit, die Verletzungen und damit verbundenen Schmerzen wert oder würdest du ohne bedenken, sofort wieder bei einer Show dieser Art zusagen?
Ruth Moschner: Ich bereue die Entscheidung nicht, bei Dancing on Ice mitgemacht zu haben. Es war eine wahnsinnsig tolle Zeit in der ich auch super Kollegen kennengelernt habe. Man muss nämlich auch sagen, dass Sven Ottke, Lars Riedel, Collien Fernandez, Liz Baffoe und Branco Vukovic mich und Carl total unterstützt haben, die Sportler kamen noch mit dem ein oder anderen Tipp ums Eck, Mandy Wötzel kam zu unserem Training, Sarah Jentgens drückte ganz doll die Daumen und hatte auch Tränen in den Augen nach unserem Bolero. Voll süß, oder?
Bei einer anderen Show nochmal mitmachen? Wer weiß? Irgendwie macht sowas ja schon Spaß, kommt wirklich aufs Thema drauf an.

Fanclub:Gleichzeitig lief ja auf einem anderen Sender eine ähnliche Show, die von deinem ehemaligen Big Brother Co-Moderator Oliver Petzokat gewonnen wurde. Hast du den Verlauf dieser Show verfolgt um zu sehen was die "Konkurrenz" macht?
Ruth Moschner: Natürlich haben wir das immer geguckt. Und ich hab mich auch besonders gefreut, dass mein Oli gewonnen hat.
Monate später traf ich dann Kati Witt beim Echo und sie machte mir ein Kompliment für meinen Eislauf und meinte, das hätte sie ganz toll gefunden. Das fand ich auch echt sympathisch von ihr.


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